Dear Peter and Katrin,

Back in Africa from our travels, with a moment to reflect and I wanted to just personally thank you both for hosting us, for the event and your kindness. A highlight was dinner at your home but the event, venue and introductions were well managed and the quality of the discussion afterwards was stimulating and really good. A series like this would do well for you I think and we would be happy to visit again sometime in the future. The kindness of your guests and yourselves is overwhelming and gratifying to see.

The time has come where there is such an upwelling of negative, and selfish sentiment in politics around the world that the values we hang on to, not just for conservation, are being eroded daily and this will force us all to collaborate harder and more often, across disciplines along friendship lines and via our business relationships to strengthen those tenuous threads we cling to. An event like yours reinforces the joy that small successes can bring and the hope it stimulates to face this wave of uncertainty. It strengthen ones resolve because for us when we see the support even in an unexpected part of the world like Zurich we are able to lean forward.

So thank you, for so many things, your kindness and friendship in particular.

Dereck & Beverly Joubert
Dereck & Beverly Joubert
Conservation Africa ist eine Anlassreihe, die von SwissAfrican Travel Service und der SwissAfrican Foundation organisiert wird. Personen, die in Afrika einen grossen Beitrag zum Schutz der Tiere und der Umwelt leisten, geben den Gästen einen Einblick in ihre Arbeit vor Ort!

Event:Conservation Africa
Fokus:Rhinos without Borders, Maasai Olympics & Big Cat Initiative, Wiederbelebung eines Reservats in Zimbabwe
Gäste:Dereck & Beverly Joubert, Great Plains Foundation
Ort:Kaufleuten, Festsaal, Pelikanstr. 18, Zürich
Datum:Freitag, 2. November 2018, 18 Uhr

SwissAfrican lädt zu einem spannenden Abend ins Kaufleuten ein. Dereck & Beverly Joubert von Great Plains Foundation erzählen uns über ihre Arbeit in Afrika und die grossen Herausforderungen, denen sie sich jeden Tag stellen müssen. Lernen Sie zwei der bekanntesten Filmemacher Afrikas kennen!
Location
Kaufleuten, Pelikanstrasse 18, Zürich City
Der Eingang zum Festsaal befindet sich an der Ecke Talackerstrasse / Pelikanstrasse

Das Kaufleuten ist ab Hauptbahnhof in 10 Minuten zu Fuss erreichbar. Folgen Sie der Bahnhofstrasse und biegen Sie nach dem Coop St. Annahof in die Pelikanstrasse ein.

17:30 Türöffnung
18:00 Wir heissen Dereck & Beverly Joubert willkommen
18:15 Rhino Relocation, Rhinos without Borders
18:45 Pause
19:00 Maasai Olympics & Big Game Initiative
19:30 Pause
19:45 Ein neues Game Reserve in Zimbabwe
20:15 Open Talk

Der Festsaal hat eine grosse Bar, an der Sie sich mit Getränken versorgen können. 



Gäste
Dereck und Beverly Joubert sind weltweit bekannte Filmemacher, Naturschützer und National Geographic Explorer in-large, die für ihre Tierfilme schon etliche internationale Filmpreise gewonnen haben.

Die Jouberts wohnen in Botswana und kämpfen seit mehr als dreissig Jahren unermüdlich für den Schutz von bedrohten Tierarten. Die Grosskatzen nehmen dabei in ihrer Arbeit einen besonderen Platz ein. Die beiden veröffentlichten mehr als ein Dutzend Bücher, produzierten zusammen mit National Geographics 30 Filme und haben diverse wissenschaftliche Abhandlungen und Artikel publiziert. Sie wurden mit acht Emmy Awards geehrt, einem Peabody Award, ein Grand Teton Award, diversen Panda Awards, einem World Ecology Award (zusammen mit Prince Charles, Sylvia Earle und dem Paläoanthropologen Richard Leakey) und einem präsidialen Verdienstorden für Naturschutz, vergeben von Botswanas Ex-Präsidenten Seretse Khama Ian Khama.

Einige der bekanntesten Filme der Jouberts sind «Eternal Enemies», «The Last Lions», «Soul of the Elephant» und das Meisterstück «Eye of the Leopard». Millionen von Menschen haben sich die Filme angeschaut. Mehr Informationen finden Sie unter: www.wildlifefilms.co

Rhino Relocation
Im Rahmen des Projektes «RhinosWithout Borders», das von den Jouberts und anderen Partnern organisiert wurde, hat die SwissAfrican Foundation die Kosten für zwei Nashörner übernommen, welche von Südafrika in sichere Gebiete in Botswana übersiedelt wurden.

Dereck & Beverly Joubert veranschaulichen die Wichtigkeit einer solchen Relocation und erklären, welche Schritte dafür notwendig waren.



Maasai Olympics & Big Cat Initiative
Im Jahr 2009 gründeten Dereck & Beverly Joubert mit National Geographic die Big Cats Initiative, die auf die schwindende Anzahl von Grosskatzen aufmerksam machen will und sich dem Schutz der Lebensräume von Grosskatzen widmet.

Die Tradition der Maasai verlangt, dass die jungen Männer als Reifeprüfung ein gefährliches Tier, normalerweise einen Löwen, erlegen müssen. Das Ziel der Maasai Olympics ist, den Wettkampf der Männer auf eine neue Ebene zu bringen, damit dieser für die Grosskatzen keine Bedrohung mehr darstellt.



Von der Jagd zur Fotosafari
Der Zambezi Fluss bildet über weite Strecken die Grenze zwischen Zimbabwe und Zambia. Nach dem Lake Kariba und der Grenzbrücke von Chirundu beginnt auf der südlichen Seite des Flusses ein riesiges Wildgebiet, das bekannt ist für seine Schönheit und aufgrund seiner kulturellen und ökologischen Bedeutung unter Schutz gestellt wurde. Es besteht aus drei angrenzenden Gebieten, dem Mana Pools Nationalpark und weiter flussabwärts dem Sapi und dem Chewore Wildgebiet.

Der Mana Pools Nationalpark umfasst 219'600 Hektaren, das Sapi Gebiet 118'000 Hektaren und das Chewore Gebiet nochmals 339'000 Hektaren, insgesamt also 6'760 km2.

Der Mana Pools ist ein Nationalpark, in dem nur Fotosafaris und mit Einschränkungen auch Fischen erlaubt sind, aber beispielsweise keine Motorboote. Die Sapi Konzession war bis anhin ein Gebiet für Jagdsafaris. Nun wurde das Management an Great Plains übertragen. Great Plains wird dafür sorgen, dass sich die Tierbestände erholen und hier ein Tierparadies wie im angrenzenden Mana Pools Nationalpark entstehen wird.

Dereck & Beverly Joubert schildern uns mehr über die Hintergründe und die Herausforderungen dieses Projektes.